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03 February 2026

BOOK: Filippo ROSSI (ed.), Soggetti, diritto e disuguaglianze tra passato e presente. Un’analisi interdisciplinare [Collana del Dipartimento di Scienze Giuridiche Cesare Beccaria | serie: Corso di dottorato] (Torino: Giappichelli, 2026), 240 p. ISBN 9791221117608 € 34


 (image source: Giappichelli)

Introduction:

I saggi che compongono questo volume raccolgono gli atti del corso dottorale Soggetti, diritto e disuguaglianze tra passato e presente. Un’analisi interdisciplinare, organizzato, tra aprile e maggio 2025, allo scopo di mettere a fuoco alcuni macro-contesti di trattamento differenziato nei confronti di individui, categorie e gruppi, approfondendo – in modo particolare – l’analisi diacronica e multi-prospettica dei fattori e delle tecniche giuridiche di disparità.

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02 February 2026

BOOK: Pierre-Anne FORCADET & Corinne LEVELEUX-TEIXEIRA (dir.), La Nature et le Droit médiéval. Entre savoirs et normes [POLEN - Pouvoirs, lettres, normes; 38] (Paris: Classiques Garnier, 2025), 332 p.

 

(image source: Classiques Garnier)

Abstract:

Dans un article de 1967, Lynn White attribuait au christianisme médiéval une vision prédatrice du monde. Ce débat, relancé par la crise écologique, reste peu exploré par les juristes. Le présent ouvrage comble ce vide en étudiant les liens entre droit et nature au Moyen Âge.

Read more here: DOI 10.48611/isbn.978-2-406-18777-6.

30 January 2026

BOOK: Michael KLOEPFER, Laura BADER, Posterioritätsgrundsatz und Verfassungsrecht [Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte; 114] (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 95 p., ISBN 978-3-428-19519-0

 Cover: Posterioritätsgrundsatz und Verfassungsrecht

ABOUT THE BOOK:
 
Späteres Recht geht vor, bestimmt der Posterioritätsgrundsatz (lex posterior derogat legi priori) zur Lösung von Normenkollisionen nach dem Kriterium der Zeit. Dieser Derogationsgrundsatz, dessen Wurzeln bereits im römischen Recht zu finden sind, prägte und prägt nicht nur die deutsche Rechtsordnung über Zeiten hinweg und offenbart sich in vielfältigen Erscheinungsformen. Eine Beschränkung allein auf methodische Aspekte greift bei der Betrachtung des Posterioritätsgrundsatzes zu kurz und wird seiner nahezu universellen Dimension nicht gerecht.
Die Arbeit fragt – den Posterioritätsgrundsatz als ungeschriebenes Verfassungsrecht ausweisend –, auch nach seiner grundgesetzlichen Verortung. Die Änderungsoffenheit der Rechtsordnung erweist sich dabei als die entscheidende demokratische Legitimation im dialektischen Spannungsfeld von Kontinuität und Flexibilität staatlichen Handelns.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
I. Zum Posterioritätsgrundsatz
Einführung – Posterioritätsgrundsatz in der Rechtsgeschichte – Posterioritätsgrundsatz in der Rechtstheorie – Posterioritätsgrundsatz und verschiedene (Teil-)Rechtsordnungen – Posterioritätsgrundsatz in verschiedenen ausländischen Rechtskreisen – Posterioritätsgrundsatz und die Vielgestaltigkeit der Derogationsgrundsätze – Posterioritätsgrundsatz und Staatsgewalten – Instrumente der formellen Derogation

II. Posterioritätsgrundsatz und Verfassungsrecht
Demokratische Legitimation des Posterioritätsgrundsatzes – Posterioritätsgrundsatz und Grundgesetz – Folgen der Einordnung des Posterioritätsgrundsatzes als materielles Verfassungsrecht – Zur Dialektik des Posterioritätsgrundsatzes – Ausblick
 
ABOUT THE AUTHORS:
 
Prof. em. Dr. Michael Kloepfer war von 1974–1976 Professor an der Freien Universität Berlin, von 1976–1992 Professor an der Universität Trier, dort Direktor des Instituts für Umwelt- und Technikrecht. Von 1992–2011 war er Professor für Staats- und Verwaltungsrecht, Europarecht, Umweltrecht, Finanzrecht und Wirtschaftsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor am Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht. Seit 2011 ist er Emeritus. Von 1992–1998 war er Stellvertretender Vorsitzender der unabhängigen Sachverständigenkommission »Umweltgesetzbuch« und von 1999–2001 und 2005–2007 Vorsitzender der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft e.V. Von 2008–2016 war er Mitglied der Schutzkommission beim Bundesministerium des Innern. Er absolvierte zahlreiche Forschungsaufenthalte im Ausland (u.a. Kobe/Japan; Lausanne/Schweiz; Stanford/USA). Er ist zudem Präsident der Forschungszentren Umweltrecht (FZU), Technikrecht (FZT), Katastrophenrecht (FZK) sowie des Instituts für Gesetzgebung und Verfassung (IGV) und ist seit 2011 Leiter des Forschungszentrums Recht an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2017 ist er als Rechtsanwalt bei der Kanzlei Köhler & Klett tätig. 
 
Laura Bader studierte Rechtswissenschaften in Potsdam und Paris X – Nanterre (Licence de droit). Nach dem ersten Staatsexamen Tätigkeit als geprüfte Rechtskandidatin im Deutschen Bundestag, nach dem zweiten Staatsexamen Referentin am Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, derzeit Promotionsstipendiatin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin. 
 
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BOOK REVIEW: Emanuel VAN DONGEN on Codifications of Late Antiquity: exclusive and universal, by JHA Lokin, edited by Tom Von Bochove, Frits Brandsma, Anne-Marie Drummond and Pia Lokin-Sassen (Comparative Legal History, XIII (2025), nr. 2 (December), pp. 318-323)

(Image source: Taylor&Francis)


This work represents the final project of the late Jan Lokin, professor of Roman law and its history at the University of Groningen, which he had nearly completed just before his passing. Lokin was a well-known Dutch law professor who taught Roman law and legal history to around 25,000 students through his lifetime, and a legal historian with broad interests and knowledge. He wrote numerous works on Greek-Roman or Byzantine law, Justinian as a codifier, legal education in the sixth century, and the phenomenon of codification (nb, a bibliography of Lokin can be found at the end of the book that motivates this review). Throughout his long career, Lokin frequently wrote about the codification of law. Fittingly, the present book on codifications in Late Antiquity has been published in a period in which there seems to be a renewed interest in codifications.


To read the full review, please click here. Online access is free for members of the European Society for Comparative Legal History. 

DOI: 10.1080/2049677X.2025.2580107







29 January 2026

BOOK: Malte BRIX, Maritime Schiedsgerichtsbarkeit in New York City. Rechtshistorische Betrachtung der Entwicklung einer eigenständigen maritimen Schiedsgerichtsbarkeit [Schriften zur Rechtsgeschichte; 228] (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 223 p., ISBN 978-3-428-19344-8

 Cover: Maritime Schiedsgerichtsbarkeit in New York City 

ABOUT THE BOOK:
 
Die private Seehandelsschiedsgerichtsbarkeit hat eine enorme praktische Bedeutung im internationalen Seehandel. Die 1963 gegründete Society of Maritime Arbitrators (SMA) mit Sitz in New York City ist eine bedeutsame Institution in diesem Bereich. Die Arbeit untersucht die Entstehung der eigenständigen maritimen Schiedsgerichtsbarkeit in New York City seit der Kolonialzeit bis heute anhand von bislang noch nicht erforschten Originalquellen und ausgewählten Schiedssprüchen verschiedener Institutionen. Durch die Auswertung des hauptsächlich in den Archiven der New York Historical Society und des New Netherland Institute in Albany aufgefundenen Materials gelingt es, die Zusammenschlüsse von Kaufleuten und die vielfältigen maritimen Handelsbräuche als Ausgangspunkt dieser Entwicklung zu identifizieren. So waren die Arbitration Committees der New York Chamber of Commerce und der New York Produce Exchange die Wegbereiter der Gründung der SMA als eigenständiger Seehandelsschiedsgerichtsbarkeit in New York City.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
A. Einführung
Einleitung und Forschungsgegenstand – Quellenlage

B. Die Geschichte des Seehandelsrechts
Erste Überlieferungen des Seerechts und des Seehandels – Das Seehandelsrecht im antiken Griechenland – Das Seehandelsrecht im antiken Rom – Das Seehandelsrecht im Frühmittelalter – Das Seehandelsrecht nach dem Zerfall des Römischen Reiches

C. Die Geschichte der Schiedsgerichtsbarkeit
Das Schiedsgericht im antiken Griechenland – Die Schiedsgerichtsbarkeit und der Zivilprozess im römischen Recht – Die Entwicklung der Schiedsgerichtsbarkeit seit dem Mittelalter

D. Die Entwicklung einer maritimen Schiedsgerichtsbarkeit in New York City
Die niederländische Kolonialzeit – Die englische Kolonialzeit – Die New York Chamber of Commerce – Die New York Produce Exchange – Die Society of Maritime Arbitrators

E. Die gegenwärtige Bedeutung der maritimen Schiedsgerichtsbarkeit
Die gegenwärtige Bedeutung der Schiedsgerichtsbarkeit für den internationalen Seehandel – Die gegenwärtige Bedeutung der SMA im Seehandel

F. Gesamtergebnis
Die Entstehung einer maritimen Schiedsgerichtsbarkeit in New York City – Die Handelsplätze als Ausgangspunkt – Die Bedeutung der Handelsbräuche und die lex mercatoria – Ausblick
 
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28 January 2026

BOOK: Patrick HILBERT, Wunder im Verwaltungs. Funktionen religiöser Metaphern in der Rechtsdogmatik [Lectiones Inaugurales; 20] (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 59 p., ISBN 978-3-428-19085-0

 Cover: Wunder im Verwaltungsrecht 

ABOUT THE BOOK:
 
Wunder gibt es im Verwaltungsrecht immer wieder. Sie begegnen uns als religiöse Metaphern in dogmatischen Argumentationen. Wenn sich etwa der gebundene Anspruch auf Nutzung einer öffentlichen Einrichtung in einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Auswahlentscheidung wandelt, wird hierfür zwar keine klassische dogmatische Begründung gegeben, mit der Bezeichnung als »Wandlung« aber eine Formulierung gebraucht, die nicht nur entfernt an die Transsubstantiation erinnert.
Anhand von drei Beispielen spürt Patrick Hilbert den religiösen Metaphern im Verwaltungsrecht nach, untersucht, ob ihre Verwendung methodisch zulässig ist und welche Funktionen (religiöse) Metaphern in der juristischen Dogmatik erfüllen können.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
I. Wunder als Metapher in der verwaltungsrechtlichen Dogmatik
Die Wandlung – Die Auferstehung – Die Heilung

II. Warum Metaphern?

III. Warum religiöse Metaphern?

IV. Funktionen von (religiösen) Metaphern in der Dogmatik

Methodische Zulässigkeit – Name für ein dogmatisches Argument – Vorstufe zu einem dogmatischen Argument – Stilmittel – Multifunktionalität von Metaphern
 
ABOUT THE AUTHOR:
 
Patrick Hilbert, Studium in Bayreuth, Promotion und Habilitation in Heidelberg. Seit 2022 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht der Universität Münster, Direktor des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht sowie des Zentralinstituts für Raumplanung. Er forscht und lehrt zum deutschen und europäischen Öffentlichen Recht. Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen im Allgemeinen Verwaltungsrecht, den Strukturfragen des Umweltrechts sowie dem Parlamentsrecht.
 
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27 January 2026

SYMPOSIUM: Between State Power and the Supremacy of Law – (Legal-)Historical Perspectives on Administrative Jurisdiction in Germany and Europe (Regensburg: Institute for East European Law, University of Regensburg, 19-20MAR 2026)

 


(Source: University of Regensburg)


Organisator: Michael Reichenthaler

For organizational reasons, participants are requested to register by email

(michael.reichenthaler@jura.uni-regensburg.de) by 28 February 2026.


Final Program


Day 1 – March 19, 2026


12.00 – 12.30 Arrival

13.45 – 14.30 Welcome and opening remarks


Panel 1: Constitutional and Administrative Jurisdiction

13.00 – 13.45 Sarah Dersarkissina (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

Qui iudicat? Entwicklungsgeschichtliche Perspektiven auf die Abgrenzung

von Verwaltungs- und Verfassungsgerichtsbarkeit

13.45 – 14.30 Max Hopp, David Neuhoff (Ludwig-Maximilians-Universität München)

"Das Politische vor Gericht" - Zur Geschichte des Verhältnisses von

Verwaltungs- und Verfassungsgerichtsbarkeit


Panel 2: Institutional and Personnel (Dis)Continuities in the German Administrative Judiciary

14.45 – 15.30 Paul Schüller (Universität Regensburg)

Das Sächsische Oberverwaltungsgericht - Rechtstaatskontinuitäten und -

brüche zwischen Königreich, Republik und Diktatur

15.30 – 16.15 Philip Bockelmann (Leibniz Institut für jüdische Geschichte und Kultur Leipzig)

„Durchgängiger Rechtsschutz“. Walter Jellinek und die Neubegründung der

Verwaltungsgerichtsbarkeit nach 1945


Panel 3: The Establishment of a West German Administrative Legal Order and the Influence of EU Law

16.30 – 17.15 Julia Nebel (Universität Leipzig)

(Un)politische Richter(wahl): die Erstbesetzung des Bundesverwaltungsgerichts

17.15 – 18.00 Lennat Kokott (Bucerius Law School Hamburg)

Die Rolle der Verwaltungsgerichtsbarkeit bei der Entwicklung der Raumordnung in der Bundesrepublik

18.00 – 18.45 Philip Ermacora (Universität Augsburg)

Unionsrechtliche Einflüsse auf den Vorrang des Gesetzes


19.00

Public evening lecture by Prof. Dr. Hans-Christof Kraus (Universität Passau)


Day 2, March 20, 2026

Panel 4: German and French Administrative Jurisdiction

9.00 – 9.45 Lucya Jakobi (Hellriegel Rechtsanwälte)

Der verwaltungsgerichtliche Untersuchungsgrundsatz im deutsch-französischen Vergleich sowie vor dem EuGH

9.45 – 10.30 Leana Clerc (Jean Moulin Lyon 3 University)

The influence of supreme administrative jurisprudence on lower courts: a Franco-German comparative analysis

10.30 – 11.15 Paul-David Chouinard (University of Ottawa)

The influence of French and English Law on Administrative Justice: Reforms in the province of Quebec


Panel 5: Administrative Jurisdiction in Italy and South Tyrol

11.30 – 12.15 Federico Margheri Biagi (University of Rome Tor Vergata / LUISS Gudio Carli)

Unbestimmte Rechtsbegriffe and the Theory of Administrative Discretion: The Influence of German Theory on the Italien Doctrine of Technical Assessments

12.15 – 13.00 Philipp Rossi (vormals Universität Innsbruck)

Verwaltungsgerichtsbarkeit und Minderheitenschutz am Beispiel Südtirols


Panel 6: The (Non-)Emergence of administrative courts in Russia, Ukraine and Hungary 

14.00 – 14.45 Dr. Alexander Gorskiy (Eberhard-Karls-Universität Tübingen)

Staat, der Allmächtige? Zur Problematik der fehlenden eigenständigen Verwaltungsgerichtsbarkeit in Russland

14.45 – 15.30 Dr. Yuliaa Tsurkalenko (Institut für Ostrecht)

Die historische Entwicklung der Verwaltungsgerichtsbarkeit in der Ukraine im europäischen Kontext

15.30 – 16.15 Prof. Attila Barna (Széchenyi Universität Győr)

Streitigkeiten und Mustern – Die Gründung des Verwaltungsgerichts in Ungarn - Versuche zur Etablierung einer Verwaltungsgerichtsbarkeit in Ungarn, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts


Panel 7: Influences and Developments of Administrative Jurisdiction in Central and Eastern Europe

16.30 – 17.15 Dr. Weronika Szafrańska (Uniwersytet Śląski w Katowicach)

Ist die polnische Verwaltungsgerichtsbarkeit „österreichisch“ geblieben? – Auf der Suche nach Kontinuität und Wandel

17.15 – 18.00 Michał Szudrowicz, Andrzej Paduch (Adam Mickiewicz University Poznan)

The role of the head of administrative court of the highest instance in ensuring the effectiveness and stability of administrative justice

18.00 – 18.45 Prof. Tomáš Gábriš (Trnava University) Institutional Unification of Administrative Justice in Czechoslovakia in the 


Interwar Period (Problems, Challenges, Solutions)

End of the conference

BOOK: Klaus VIEWEG (ed.), Oberlandesgerichtspräsident Prof. Dr. Paul Sattelmacher (1879–1947) Seine persönlichen Aufzeichnungen mit einer Würdigung von Heiner Lück (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 224 p., ISBN 978-3-428-19435-3


Cover: Oberlandesgerichtspräsident Prof. Dr. Paul Sattelmacher (1879–1947) 

ABOUT THE BOOK:
 
Paul Sattelmacher (1879–1947) hat mit dem Werk »Bericht, Gutachten und Urteil« Juristengenerationen in ihrer Referendarausbildung begleitet. Seine persönlichen Aufzeichnungen sind ein wertvolles Zeitdokument. Sie spiegeln die eigenen beruflichen Positionen wider: Landrichter im Königreich Preußen, Feldkriegsgerichtsrat im Ersten Weltkrieg, stellvertretender Leiter des preußischen Justizprüfungsamts, Oberlandesgerichtspräsident in Naumburg und Honorarprofessor in Halle. Seine Tagebuchnotizen aus dem Jahr 1945 schildern eindrucksvoll das Ende des Zweiten Weltkriegs in Naumburg und die US-amerikanische Besatzung. Die sich anschließende sowjetische Besatzung führte zu seiner Verhaftung und schließlich zu seinem Tod in Buchenwald.
Als das OLG Naumburg 1992 wiedererrichtet wurde, war das unklare Verhältnis zur staatlichen Verwaltung und zur NSDAP, in die Sattelmacher 1937 eintrat, Anlass, seiner Person mit Vorbehalten zu begegnen. Die wissenschaftliche Würdigung durch Prof. Dr. Heiner Lück aus dem Jahr 2003, die hier mitveröffentlicht wird, dokumentiert Forschungsstand und -bedarf.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
Persönliche Aufzeichnungen von Oberlandesgerichtspräsident Prof. Dr. Paul Sattelmacher (13.4.1879 bis 19.7.1947)
Frühe Kindheit und Volksschulzeit – Die Gymnasialzeit – Studienzeit – Die Referendarzeit – Assessoren-Zeit – Landrichter in Halle a. d. S. – Kriegszeit (1914–1918) – Vortrag als Feldkriegsgerichtsrat über Straffälle – Beispiele – Im Ministerium 1919 – Oberlandesgerichtspräsident und Honorarprofessor der Rechte an der Universität Halle – Stellung zur NSDAP – Das Kollegium – Als Unterrichtsleiter – Erinnerungen an die große Staatsprüfung – Kursiosa – Tagebuch 11.4.–18.6.1945 – Brief an seinen Sohn (Mai 1944)

Von Barop nach Buchenwald: Der Naumburger OLG-Präsident Dr. Paul Sattelmacher (1879–1947). Von Heiner Lück
Vorbemerkung – Geburt bis Ende der Assessorenzeit (1879–1909) – Juristenkarriere vom Landrichter in Halle bis zum OLG-Präsidenten in Naumburg (1909–1945) – Von der Amtsentsetzung in Naumburg bis zum Tod in Buchenwald (April 1945–Juli 1947) – Standortbestimmung im NS-System – Schluss
 
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26 January 2026

REMINDER: CALL FOR NOMINATIONS: 2025 ESIL IG History of International Law Article Prize (DEADLINE 6 FEB 2026)

 

(image source: ESILHIL)

The ESIL IG History of International Law invites its members to nominate an article that they believe has had or will have a major impact on the field of international legal history (sensu stricto).

Members may nominate any article on the history of international law published in any academic journal in 2023, 2024, or 2025 (the range is deliberately broad to avoid restricted access due to publisher embargoes). The prize winner will be invited to present the paper at an online ESIL event and participate in an interview with the IG Coordinating Committee, with the intention of publishing the interview in a peer-reviewed scientific venue. It is our intention to award this prize annually, with the following year’s award covering 2024, 2025, and 2026.

Nominations should adhere to the following rules (eligibility):

-          While the IG does not wish to define the history of international law, we prefer articles that, in substance, deal with history and international law, for example, by relying on archival materials. Articles whose primary focus is present-day international law (theory or practice), with an incidental historical excursion, will not be eligible for the award. Articles whose primary focus is history, with an incidental account of international law, will also not be eligible. In case of doubt, members are welcome to nominate the article. The evaluation committee will make the final decision based on the abovementioned criteria.

-          Self-nominations are not allowed.

-          The official year of publication of the article needs to be 2023, 2024, or 2025.

-          Only papers published in the Society’s official languages, English or French, are eligible.

-          Nominations should be sent to esil.ighilprize@gmail.com by the 6th of February 2026 with the subject line following the format: [FirstName_SURNAME_Paper title], with the paper attached in PDF. Nominations that do not adhere to this format will be excluded from evaluation.

Evaluation procedure:

-          Members of the IG Coordinating Committee and invited evaluators cannot express an opinion on or score papers submitted by colleagues currently or formerly affiliated with the same university to avoid a conflict of interest. The evaluators will assess any further conflicts of interest in accordance with the Canadian guidelines for federal research funding.

-          Threshold for consideration: The Coordinating Committee does not award this prize; the members of the IG do. To draw on the “wisdom of the crowd,” the Coordinating Committee will evaluate only the ten most nominated papers.

-          Each IG member can nominate only one paper. If a nominated paper does not receive the award, IG members can renominate it in a subsequent year, if they believe the impact of the paper has endured.

-          Nominations must be submitted through an institutional email address; IG members without an institutional email address can ask for a motivated exception.

-          In deciding the award, the Coordinating Committee will invite one or several highly-regarded, senior historians of international law to join the evaluation committee.

-          The Coordinating Committee calls upon its members to make an individual evaluation of a paper, in line with the four Mertonian norms underpinning the scientific ethos: communality, universalism, disinterestedness, and organized scepticism. Social media campaigns or other types of advertising, recruiting, or intimidation to increase a paper’s nominations are considered unethical.

The evaluation committee will assess papers based on the following criteria (1-5 scale):

-          The paper addresses longstanding and emergent questions regarding the history of international law from an innovative methodological and/or theoretical point of view.

-          The paper expands the history of international law by examining overlooked/understudied social contexts.

-          The paper bridges the history of international law with other disciplines in ways that result in new and original knowledge, advancing the state of the art of our field.

-          The paper soundly and rigorously explores the topic at hand, and offers significant or impactful insights, beyond increasing our knowledge of the field in question.

-          Clarity: The paper lays out the main argument unambiguously without unnecessarily reducing complexity or nuance.

Questions regarding the prize can be addressed to Dr. Florenz Volkaert (florenz.volkaert@uclouvain.be).


 

Appel à candidatures : Prix d’Article 2025 de groupe d’intérêt pour l’histoire du droit international de la SEDI

Le GI Histoire du droit international de la SEDI invite ses membres à proposer un article qui, selon eux, a eu ou aura un impact majeur sur le domaine de l’histoire du droit international (au sens strict).

Les membres peuvent proposer tout article portant sur l’histoire du droit international, publié dans n’importe quelle revue académique en 2023, 2024 ou 2025 (la plage d’années est délibérément large afin d’éviter les restrictions d’accès liées aux embargos des éditeurs). Nous avons l’intention de décerner ce prix chaque année, la remise de l’année suivante couvrant les années 2024, 2025 et 2026.

Les candidatures doivent respecter les règles suivantes (éligibilité) :

  • Bien que l’IG ne souhaite pas définir l’histoire du droit international, nous privilégions les articles qui traitent, en substance, d’histoire et de droit international, par exemple en s’appuyant sur des sources archivistiques. Sont exclus du prix les articles dont l’objet principal est le droit international actuel (théorie ou pratique), se contentant d’une incursion historique accessoire. De même, sont exclus les articles principalement historiques se limitant à un volet accessoire de droit international. En cas de doute, les membres peuvent proposer l’article. Le comité d’évaluation prendra la décision finale sur la base des critères susmentionnés.
  • Les auto-candidatures ne sont pas autorisées.
  • L’année officielle de publication de l’article doit être 2023, 2024 ou 2025.
  • Seuls les articles publiés dans l’une des langues officielles de la Société, l’anglais ou le français, sont éligibles.
  • Les candidatures doivent être envoyées à esil.ighilprize@gmail.com avant le 6 février 2026 avec, dans l’objet, le format suivant : [Prénom_NOM_Titre de l’article], et inclure l’article au format PDF. Les candidatures ne respectant pas ce format seront exclues de l’évaluation.

Procédure d’évaluation :

  • Les membres du comité de coordination de l’IG et les évaluateurs invités ne peuvent pas donner d’avis ni noter les articles soumis par des collègues actuellement ou anciennement affiliés à la même université, afin d’éviter tout conflit d’intérêts. Les évaluateurs examineront tout autre conflit d’intérêts conformément aux directives canadiennes relatives au financement fédéral de la recherche.
  • Seuil de considération : Le comité de coordination n’attribue pas ce prix ; ce sont les membres du GI qui en décident. Pour exploiter la « sagesse des foules », le comité de coordination n’évaluera que les dix articles ayant reçu le plus de propositions.
  • Chaque membre du GI ne peut proposer qu’un seul article. Si un article proposé n’est pas primé, les membres du GI peuvent le proposer de nouveau lors de l’année suivante, s’ils estiment que son impact perdure.
  • Les candidatures doivent être soumises depuis une adresse email institutionnelle ; les membres de l’IG sans adresse email institutionnelle peuvent demander une dérogation motivée.
  • Pour fixer le prix, le comité de coordination invitera un ou plusieurs historiens confirmés et renommés en droit international à rejoindre le comité d’évaluation.
  • Le comité de coordination invite ses membres à procéder à une évaluation individuelle d’un article, conformément aux quatre normes mertoniennes qui sous-tendent l’éthique scientifique : communauté, universalité, désintéressement et scepticisme organisé. Les campagnes sur les réseaux sociaux ou toute autre forme de publicité, de recrutement ou d’intimidation visant à augmenter le nombre de propositions pour un article sont considérées comme contraires à l’éthique.

Le comité d’évaluation évaluera les articles selon les critères suivants (échelle de 1 à 5) :

  • L’article aborde des questions anciennes ou émergentes relatives à l’histoire du droit international dans une perspective méthodologique et/ou théorique innovante.
  • L’article élargit l’histoire du droit international en examinant des contextes sociaux négligés ou peu étudiés.
  • L’article crée des liens entre l’histoire du droit international et d’autres disciplines, aboutissant à de nouvelles connaissances originales et faisant progresser l’état de l’art de notre domaine.
  • L’article explore solidement et rigoureusement le sujet traité, et apporte des perspectives significatives ou marquantes, allant au-delà de l’accroissement de nos connaissances dans le domaine concerné.
  • Clarté : L’article expose l’argument principal de manière non ambiguë, sans réduire inutilement la complexité ou les nuances.

Toute question concernant le prix peut être adressée au Dr Florenz Volkaert (florenz.volkaert@uclouvain.be).

 


JOURNAL: Dieter GOSEWINKEL, Oliver LEPSIUS, Peter OESTMANN (eds.), Eigentum als Herrschaftsressource. Tagung der Vereinigung für Verfassungsgeschichte in den Franckeschen Stiftungen (Halle) vom 22.–24. Februar 2022 [Beihefte zu "Der Staat"; 28] (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 292 p., ISBN 978-3-428-19212-0

Cover: Eigentum als Herrschaftsressource

ABOUT THE JOURNAL:
 
Das Beiheft dokumentiert eine Tagung der Vereinigung für Verfassungsgeschichte. Eigentum als Herrschaftsressource scheint auf den ersten Blick einen zivilrechtlichen und einen öffentlichrechtlichen Aspekt zu verknüpfen. Aber in der Tat stützten sich frühmittelalterliche Könige auf eigene Ländereien und Domänen, um ihre Macht zu finanzieren und damit zu festigen. Später erschien dominium als Inbegriff von Herrschaft und Eigentum zugleich, sehr handfest auch in der Geschichte des Kolonialismus. Erst das 19. Jahrhundert versuchte, Amt und Privatperson wieder zu trennen. Bis in die Zeitgeschichte mit ihren neuen Nationalstaaten, totalitären Regimen, der Daseinsvorsorge und dem geistigen Eigentum erstreckt sich die thematische Spannweite der Beiträge. Die Plenumsdiskussionen sind umfassend dokumentiert und zeigen, wie Rechtshistoriker, Öffentlichrechtler und Archivare über eine Grundfrage der Verfassungsgeschichte epochenübergreifend ins Gespräch kommen. 
 
OVERVIEW OF CONTRIBUTIONS:
 
David Bachrach
Allodium und Eigentum im frühen Mittelalter. Die Basis der königlichen Macht?

Stefan Hammer
Eigentum, Vertrag und politische Herrschaft im Vernunftrecht

Benedikt Stuchtey
Mit John Locke argumentieren. Eigentumsfragen als Herrschaftsressource in der Geschichte des Kolonialismus

Reinhard Mußgnug
Das Eigentum des Monarchen im Wandel der Verfassungen

Dirk van Laak
Experimentierfelder des Gemeinwohls? Infrastrukturen und die Logik des Eigentums

Margrit Seckelmann
Die Internationalisierung »geistiger Eigentumsrechte«

Marju Luts-Sootak und Karin Visnapuu
Eigentum im Nationalstaat und Sozialismus – der Fall Estland als unabhängige Republik 1918−1940 und unter der Sowjetherrschaft

Thorsten Keiser
Eigentum als Herrschaftsressource in totalitären Regimen

Simon Kempny
Die Konstruktion des Eigentumsrechts durch Gesetzgebung
 
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23 January 2026

NEWS: Wim DECOCK appointed as new Regius Professor of Civil Law (Oxford University)

 

(image source: Oxford University)

Start of the press release:

His Majesty The King has approved the appointment of Professor Wim Decock, of the Universities of Louvain and Liège, as the new Regius Professor of Civil Law at the University of Oxford. He will take up the post on 1 October 2026 and succeeds Professor Wolfgang Ernst.

 Read the full press release here.

BOOK: Dirk ERDELKAMP, Nemo pro parte testatus pro parte intestatus decedere potest [Schriten zur Europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte; 64] (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 321 p., ISBN 978-3-428-19350-9

 Cover: Nemo pro parte testatus pro parte intestatus decedere potest

ABOUT THE BOOK:

Die Arbeit setzt sich als erste deutschsprachige Monographie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts mit dem »[großen] Rätsel des römischen Erbrechts« (Lenel), dem sog. Nemo-pro-parte-Prinzip, auseinander, das eine Kombination von testamentarischer und Intestaterbfolge verbot. Geltungsanspruch und Anwendung des Prinzips werden von dessen römisch-rechtlichen Anfängen über seine gemeinrechtliche Rezeption bis in die Neuzeit hinein verfolgt. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf der Rezeptionsgeschichte des Prinzips in den verschiedenen Entwicklungsstufen des gemeinen Rechts sowie auf der bislang umfangreichsten Sammlung von Theorien, die im Laufe der Zeit zu seiner Erklärung entwickelt worden sind. Die Arbeit schließt mit dem Vergleich zwischen einer Anwendung des Nemo-pro-parte-Prinzips und der Regeln des heutigen deutschen Erbrechts. Hierbei erweist es sich, dass der Vorwurf der Interessenwidrigkeit, der häufig gegen das Prinzip erhoben wird, nicht ohne weiteres haltbar ist.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
1. Grundzüge des römischen Erbrechts
Die römische familia – Stellung des Erben und Intestaterbfolge – Testamentarische Erbfolge – Das Anwachsungsprinzip – Das ius praetorium – Nachklassische Entwicklungen

2. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im römischen Recht
Ursprünge des Prinzips – Quellen – Anwendungsbereich

3. Die Rezeption des Nemo-pro-parte-Prinzips
Ius commune – Jüngere Kodifikationen

4. Begründungsansätze für das Nemo-pro-parte-Prinzip
Einleitende Bemerkungen – Die Begründungsansätze im Überblick

5. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im Lichte des BGB
Die Systematik der §§ 2088, 2089, 2094 BGB – Grundlagen der Testamentsauslegung – Fallgruppen im Vergleich
 
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JOURNAL: Comparative Legal History XIII (2025), nr. 2 (Dec)

(Image source:  Routledge)

Editorial (Agustín Parise & Matthew Dyson)  [OPEN ACCESS]
DOI: 10.1080/2049677X.2025.2579342

Doctrinal change in Mālikī law: the case of judicial divorce on account of harm (Ḍarar) (Mohammad Fadel)
DOI: 10.1080/2049677X.2025.2579343
Abstract:
This article explores doctrinal change in Mālikī law. Using the example of the distinctly Mālikī doctrine of a wife’s right to judicial divorce based on harm (ḍarar), it explores how this rule became the basic position of the school by no later than the eighth/fourteenth century, when Khalīl b Isḥāq included it in his authoritative Restatement of Mālikī law. The earliest sources of Mālikī law from the second/eighth century used the law of battery and principles of property law to protect a wife who suffered harm at the hands of her husband but did not provide her a right of divorce. Mālik, idiosyncratically, deemed the decision of the Quranic-mandated marital arbitrators to be binding. The combination of Mālikī commitments to a wife’s property rights, her right to bodily integrity and the broad powers they assigned to judges, beginning with marital arbitrators, along with the widespread inclusion in marriage contracts of covenants of good treatment that granted wives the right to divorce themselves if their husbands abused them, eventually led to the recognition of judicial divorce based on harm.

The Commercial Law for Bosnia and Herzegovina from 1883: A legal transplant debate perspective (Mehmed Bećić)
DOI: 10.1080/2049677X.2025.2579472
Abstract:
The subject of this article is the Commercial Law for Bosnia and Herzegovina from 1883. This law represented a legal transplant of German commercial law. At the time of its adoption in 1883, the Commercial Law did not represent a mirror of society. However, archival sources point to the fact that the government did not actually aim to impose a law that reflected the socio-economic conditions or business and commercial practices in Bosnia and Herzegovina. The imposition of this legal transplant was aimed at unifying commercial law in a unified customs territory. A contextual analysis, based on archival sources, economic policies and economic history, confirmed that the government was interested in imposing precisely this kind of legal solution (legal transplant) to achieve specific legal, social and economic effects and transform the existing socio-legal and economic system of Bosnia and Herzegovina.


Coverage of the Jewish people by legal solutions granting compensation related to population transfers in twentieth century Europe (Jan Wittlin)
DOI: 10.1080/2049677X.2025.2579473
Abstract: 
While population transfers were an inseparable part of European policy in the twentieth century, providing compensation for immovable property left behind faced formidable legal, political and economic challenges. Compensation schemes frequently failed to be implemented or left claims of significant groups of migrants or their descendants unsettled, often for several decades. The Jewish minorities, present in most European countries for many centuries and featuring a unique combination of ethnic, religious and nationality related factors were often amongst the most severely impacted. A comparative analysis of the legal frameworks of prominent cases in twentieth century Europe – the population exchanges between Greece and Türkiye in 1923, the post-war border shifts of Poland and the resulting Bug River claims, expulsions from former German territories after World War II and the loss of Carpathian Ruthenia by Czechoslovakia to the Soviet Union – focuses on finding factors impacting Jewish communities, common solutions and evolutionary trends.


Constitutional nationalism and remembered history: the post-Soviet example (William Partlett)
DOI: 10.1080/2049677X.2025.2579474
Abstract:
This article will argue that national history can further the project of constitutional self-government even in formerly authoritarian countries. Examining the former Soviet republics, it will describe how remembering forgotten or suppressed democratic constitutional ideas and arguments from national history can help support the project of constitutional self-government. This form of ‘constitutional nationalism’ counters arguments that constitutional self-government is a project of convergence with western best practices. It instead links it to long-standing national struggles to adapt the balanced constitution of constitutional self-government to the national context. ‘Constitutional nationalism’ therefore relies on a different approach to history. Rather than understanding national history in countries with a long history of authoritarianism as something to ignore or overcome, it views this history as a potential source of (often suppressed) ideas and inspiration for helping the project of constitutional self-government today.

Review Article
  • International law and women’s history: historical methods for egalitarian scholarship. A Review of Portraits of Women in International Law: New Names and Forgotten Faces?, edited by Immi Tallgren, Oxford University Press, 2023, 560 pp, $50 (paperback), ISBN 978-0198868460; Women, Their Lives, and the Law: Essays in Honour of Rosemary Auchmuty, edited by Victoria Barnes, Nora Honkala, Sally Wheeler, Hart Publishing, 2023, 320 pp, $120 (hardback) ISBN 978-1509962082 (Sara L. Kimble)

Book Review
  • The Cambridge Comparative History of Ancient Law edited by Caroline Humfress, David Ibbetson, Patrick Olivelle, Cambridge, Cambridge University Press, 2024, 744 pp., $195 (hardcover), ISBN 978-1107035164 (Clifford Ando)
  • Codifications of Late Antiquity: exclusive and universal by JHA Lokin, edited by Tom Von Bochove, Frits Brandsma, Anne-Marie Drummond and Pia Lokin-Sassen, Groningen, Chimaira/Eleven, 2023, 268 + XXXIX pp., €85.95 (hardback), ISBN 978-9462367203 (Emanuel van Dongen)
  • La dynamique juridique des réseaux marchands: Hanses, nations, agences, filiales et comptoirs edited by Luisa Brunori, Toulouse, Presses de l’Université Toulouse Capitole, 2023, 338 pp., €25.00 (pbk), ISBN 978-2361702496 (Emily Kadens)
  • La Comédie à la lumière du droit. France, Angleterre, Empire (1600–1800) by Gabrielle Vickermann-Ribémont, Paris, Classiques Garnier, 2023, 890 pp., €47,00 (paperback), ISBN 978-2406148838 (Guillaume Cot)
  • «Dans cette diversité des principes d’unité»: intrecci transnazionali nei sistemi di pubblicità immobiliare tra Otto e Novecento by Elisabetta Fiocchi Malaspina, Collana di studi di Storia del diritto medievale e moderno, Monografie, Vol 11, Rome, Historia et Ius, 2023, 360 pp., ISBN 9791281621015 (Gigliola di Renzo Villata)
  • Die Rechtsnachfolge in Personengesellschaften im Deutschland und im Russland des 19. Jahrhunderts by Maria Malt, Münster, Lit Verlag, 2023, 230 pp., €49.90 hbk, ISBN 9783643152084 (Dmitry Poldnikov)
  • La Société de législation comparée. Études sur 150 ans d’histoire edited by Nicolas Cornu Thénard and Sylvain Soleil, Paris, Société de législation comparée, 2023, 383 pp., €44 (paperback), ISBN 978-2365170949 (Laetitia Guerlain)
  • The making and unmaking of ordoliberal language: a digital conceptual history of European competition law by Anselm Küsters, Frankfurt am Main, Klostermann, 2023, 796 pp., €119.00 (paperback), ISBN: 978-3465046011 (Viktorija Morozovaite)
  • Sovereignty and religious freedom: a Jewish history by Simon Rabinovitch, New Haven/London, Yale University Press, 2024, 312 pp., $40 (hardcover), ISBN 978-0300246834 (Assaf Likhovski)
  • Socialism and international law: the cold war and its legacies edited by Raluca Grosescu and Ned Richardson-Little, Oxford, Oxford University Press, 2024, 304 pp., €120.92 (hardback), ISBN 978-0198920175 (Marek Jan Wasiński)
  • Brexit, union, and disunion: the evolution of British constitutional unsettlement by Sionaidh Douglas-Scott, Cambridge, Cambridge University Press, 2023, 523 pp., £35 (paperback), ISBN 978-1108795340 (Donal K. Coffey)
  • State liability and the law: a historical and comparative analysis by Bartłomiej Wróblewski, Abingdon, Routledge, 2023, 250 pp., £100.00 (hardback), ISBN 978-1032354873 (Leo Boonzaier)
  • Law and diversity: European and Latin American Experiences from a legal historical perspective, vol. 1: fundamental questions edited Peter Collin and Agustín Casagrande, Frankfurt am Main, Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, 2023, xxi + 764 pp, €42.84 (Print on Demand ePubli), ISBN 978-3944773407 (Ignazio Castellucci)
  • Elgar encyclopedia of comparative law. 3rd ed., edited by Jan M. Smits, Jaakko Husa, Catherine Valcke and Madalena Narciso, Cheltenham (UK) & Northampton (MA, USA), Edward Elgar Publishing, 2023, 1736 pp., 3 volumes, £1,025 (hardback), ISBN 978-1839105593 (William Barbey)

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22 January 2026

BOOK: Robert SCHÜTZE & Mathias SIEMS (eds.) Comparative International Law. Foundations and Critique (London: Bloomsbury, 2026), 360 p. ISBN 9781509972395, 95 GBP

 

(image source: Bloomsbury)

Abstract:

The modern field of comparative international law emerged in the last century, but it still suffers from a lack of intellectual and methodological foundations. This ambitious collection fills that gap. It examines the key concepts of comparative international law, including its historical and critical perspectives. Contributors from a wide geographical range present their diverse and thought-provoking views on international and comparative law. This is a much-needed and cutting-edge book on an undervalued yet topical field of research.

Table of contents:

 Part I: Setting the Scene

1. Comparative International Law: State of the Art, Mathias Siems (European University Institute, Italy)
2. Comparative International Law: A Historical Re-Construction, 3. 'African' International Law, 4. 'American' International Law, 5. China's Contemporary Approach to International Law, 6. 'European' International Law: European Exceptionalism and Universalism in the Nineteenth-Century, 7. The Islamic Conception of International Law, 8. Is Comparative International Law Really Comparative Law? A Methodological Critique, 9. Comparative International Law: What's Next? 10. Decolonising the Comparative Metrics of (Private) International Law,11. Science in Comparative International Law, 12. Quantitative International Comparisons: A Tale of Missed Encounters, 13. Global Law and Comparative International Law,

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21 January 2026

CALL FOR APPLICATIONS: Fellowships am Historischen Kolleg (Munich: Historisches Kolleg, DEADLINE 30 APR 2026)

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© Rufus46 - Eigenes Werk - https://de.wikipedia.org/wiki/Historisches_Kolleg#/media/Datei:Kaulbachstr._15_Muenchen-1.jpg  
 
Seit 1980 vergibt das Historische Kolleg ganzjährige (1. Oktober bis 30. September) Fellowships und solche für einen kürzeren Aufenthalt (2 bis max. 6 Monate). Die Förderungen dienen dazu, herausragenden Gelehrten Freiräume zu verschaffen und ein großes Buch zum Abschluss zu bringen.
 
Das Kuratorium des Historischen Kollegs kennt bei der Vergabe der Stipendien keine Beschränkungen im Hinblick auf Herkunftsland, Geschlecht oder Disziplin. Antragsberechtigt sind alle Forschenden, die ein Projekt der historisch arbeitenden Wissenschaften verfolgen.
 
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BOOK: Christoph BECKER, Thomas M. J. MÖLLERS, Klaus WOLF (eds.), Der Neü Layenspiegel von Ulrich Tengler (Tübingen: Mohr Siebeck, 2025), 652 p., ISBN 978-3-16-164138-1

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ABOUT THE BOOK:

Der Laienspiegel von Ulrich Tengler ist eines der ersten umfassenden Rechtsbücher in deutscher Sprache. Er wurde erstmals 1509 in Augsburg gedruckt und übte mehr als 100 Jahre lang starken Einfluss auf die Rechtsentwicklung im deutschen Sprachraum aus. Er behandelt das Zivilrecht, das Strafrecht und das Öffentliche Recht und diente nicht akademisch gebildeten Amtsträgern sowie anderen Laienjuristen in Rechtspflege und Rechtsgestaltung. Der Laienspiegel verbindet römisches und lokales Recht aus der Tradition des Mittelalters mit modernen Bezügen. Das gilt für das materielle Recht, für zivil- und strafrechtliche Verfahren, aber auch für die methodische Schulung anhand eines Teufelsprozesses. Er wurde prägend für die deutsche Sprache. Die mehr als 30 Holzstiche veranschaulichen das Recht eindrucksvoll. Der interdisziplinäre Tagungsband beleuchtet die verschiedenen Fragen des Rechts aus rechtshistorischer, germanistischer und kunsthistorischer Perspektive.

TABLE OF CONTENTS:

Christoph Becker/Thomas M.J. Möllers/Klaus Wolf: Einleitung - Christoph Becker: Eigensicht des Layenspiegels auf Anliegen und erhofften Nutzen - Vorreden und Geleitworte von Ulrich und Christoph Tengler, Sebastian Brant, Jakobus Locher - Tilman Repgen: Tenglers Laienspiegel über die Vormundschaft - Ulrike Müßig: Richtertugenden im Layenspiegel - Zugleich ein Beitrag zum Rechtsdenken im Renaissance-Humanismus - Hans Schulte-Nölke: Gute Ordnung halten: Öffentliches Gut und Geld im Laienspiegel - Stephan Meder: »Gewerbe« in Ulrich Tenglers Neü Layenspiegel: Vom gemain Nutz und der guten Ordnung zur Pollicey - Cosima Möller: Die Grunddienstbarkeiten im Laienspiegel des Ulrich Tengler, Augsburg 1511 - Christian Hattenhauer: Von Wuchergut und »Judenwucher« - Das Darlehensrecht und die Ächtung der Kreditvergabe jüdischer Kapitalgeber in Ulrich Tenglers Neü Layenspiegel von 1511 - Hannes Ludyga: Zur Rechtsstellung von Juden im Laienspiegel von 1511 - Mathias Kluge: Die Goldene Bulle: Vom kaiserlichen Privileg zum Laienspiegel - Johannes Michael Rainer: Zum Kaufrecht im Laienspiegel des Ulrich Tengler - Ingo Reichard: Vermögensnachfolge im Laienspiegel des Ulrich Tengler - Susanne Lepsius: Von Heiratguot - Zum Ehegüterrecht im Laienspiegel Tenglers - Jan Dirk Harke: Die Injurienklage - Peter Kreutz: Kalumnien- und Gefährdeeid im Laienspiegel - Mathias Schmoeckel: Beweisrecht im Layenspiegel: Der Layenspiegel als Kanzleischrift - Michael Johannes Pils: Zwangsvollstreckung im Laienspiegel des Ulrich Tengler - Thomas M.J. Möllers: Juristisches Argumentieren und Denken am Beginn der Neuzeit - Tenglers Teufelsprozess im Neuen Laienspiegel von 1511 - Arnd Koch: Strafrecht im Laienspiegel - Klaus Wolf: Weltgericht, Wittelsbacher und Reformen vor der Reformation - Franz Fromholzer: Ulrich Tenglers humanistisches Umfeld - Klaus Unterburger: Die Rolle der Theologie für den weltlichen Prozess - Helmut Graser: Ulrich Tenglers Layenspiegel und die Augsburger Druckersprache - Heidrun Lange-Krach: »Mit Figuren, soviel Ihr meint, dass sich gezieme« - Die Buchillustrationen im Laienspiegel - Andreas Deutsch: »O spiegel götlicher weißhait Erleücht menschlichter blödigkait« - Zur Rechtsikonographie der Holzschnitte im Neuen Laienspiegel (1511)

ABOUT THE EDITORS:

Christoph Becker ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht und Zivilverfahrensrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsgeschichte und Direktor des Instituts für Zivilrecht der Universität Augsburg.

Thomas M. J. Möllers ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Wirtschaftsrecht, Europarecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung und Geschäftsführender Direktor des Centre for European Legal Studies der Universität Augsburg.

Klaus Wolf ist Professor für Deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und der Frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt Bayern an der Universität Augsburg.
 
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20 January 2026

CALL FOR PAPERS: Droit de l’art, du patrimoine et des biens culturels: histoires, normes, circulations [Journées internationales de la Société d’Histoire du Droit] (Torino: Università di Torino, 4-7 JUN 2026) [DEADLINE 10 APR 2026]

 

(image: Palazzo Madama, Torino; source: Wikimedia Commons)

The Société d'Histoire du Droit will hold its Journées internationales in Turin, from 4 to 7 June 2026. Details on the call for papers (dedicated to creation, art, cultural patrimonium and justice) here.

BOOK: Herlinde PAUER-STUDER, Im Namen von "Führer" und "Volk". Das Recht im Nationalsozialismus (Tübingen: Mohr Siebeck, 2025), 279 p., ISBN 978-3-16-164434-4

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ABOUT THE BOOK:

Wie konnte sich das Recht im NS-Staat der politischen Ideologie des Nationalsozialismus so anpassen, dass sich Recht in Unrecht verkehrte? Herlinde Pauer-Studer gibt Einblick in die normativen Grundlagen des nationalsozialistischen Deutschland und den juridischen Hintergrund der eskalierenden Gewalt und Unmenschlichkeit, die in beispiellosen Verbrechen endete. Im totalitären »Führerstaat« entwickelten sich Strafrecht und Polizeirecht zu Instrumenten des Terrors. Die zunehmende normative Entgrenzung zeigte sich insbesondere in der Umsetzung der Rassenideologie des NS-Regimes, die auch mit Blick auf die Rolle der Ministerialbürokratie analysiert wird. Abschließend wird die Frage diskutiert, welche Bedingungen der Rechtsstaatlichkeit unverzichtbar sind, um ein Rechtssystem vor ideologischer Moralisierung und Politisierung zu schützen.

TABLE OF CONTENTS:

I. Einleitung
II. Von der Weimarer Republik zum Dritten Reich
III. Der Führerstaat
IV. Das Strafrecht im Dritten Reich
V. Die Rassengesetzgebung
VI. Das Polizeirecht im NS-Staat
VII. Die SS- und Polizeigerichtsbarkeit
VIII. Die ideologische Moralisierung des Rechts im Nationalsozialismus: Rechtsphilosophische Überlegungen

ABOUT THE AUTHOR:

Herlinde Pauer-Studer Geboren 1953; Studium der Philosophie an den Universitäten Salzburg und Toronto; Professorin für Philosophie i.R. an der Universität Wien; Senior Research Associate am African Center for Epistemology and Philosophy of Science der Universität von Johannesburg (Südafrika); 2023-24 Alexander von Humboldt Forschungspreisträgerin, LMU München; 2024-25 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.
 
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PRIZE: Honorary doctorate to Prof. dr. Mia KORPIOLA (University of Turku) (Lund: Lunds Universitet/Faculty of Law, 19 JAN 2026)

 

(image source: Lunds Universitet)

Abstract (in Swedish):

Mia Korpiola är sedan 2014 professor i rättshistoria vid den juridiska fakulteten vid Åbo universitet. Hon är en rättshistoriker med synnerligen bred kompetens och har ägnat sig åt fält som inte tidigare har belysts i forskningen, inte minst genom att bedriva omfattande arkivforskning. Hennes publikationslista är omfattande och sträcker sig över många olika forskningsfält, från tidig medeltida lagstiftning fram till bestämmelser om cyklar under sent 1800-tal. Hennes forskning omfattar inte bara rättsutvecklingen i Sverige och Finland, utan även övriga Norden och Europa. Framför allt har Korpiolas forskning kretsat kring familjerätt, kyrkorätt, rättsliga professioner, ”legal literacy” (förmågan att förstå, tolka och använda rätten i vardagslivet) samt överföringar av rättsliga normer mellan rättsordningar. Korpiola har återkommande ägnat sig åt kvinnornas roll i historien, t.ex. genom att lyfta fram nya perspektiv på den medeltida äktenskapsrätten, kvinnors utnyttjande av rättsliga strategier i arvsrättsliga sammanhang under medeltiden och tidigmodern tid, samt hur män och kvinnor under medeltiden dömdes till olika straff beroende på sitt kön. Korpiola har under de senaste 25 åren återkommande samarbetat med rättshistorikerna i Lund i flera olika forskningsprojekt. Hon var projektledare när rättshistoriker från Lund och Helsingfors uppmärksammade Svea hovrätts 400-årsjubileum 2014. Tillsammans med Elsa Trolle Önnerfors har Korpiola genomfört pionjärarbeten när det gäller de kvinnliga juristerna i historien och deras väg fram till arbete under sent 1800-tal och tidigt 1900-tal. Korpiola deltar både i nordiska och vidare internationella nätverk inom rättshistoria. Hon har haft viktiga funktioner inom European Society for Comparative Legal History.

English:

Mia Korpiola is a professor of legal history at the Faculty of Law, University of Turku (Finland) since 2014. She is a legal historian with an exceptionally broad range of expertise and has devoted herself to fields that have not previously been highlighted in research, not least by conducting extensive archival research. Her list of publications is extensive and spans many different fields of research, from early medieval legislation to regulations on bicycles in the late 19th century. Her research covers not only the development of law in Sweden and Finland, but also the rest of the Nordic region and Europe. Korpiola’s research has primarily focused on family law, canon law, legal professions, legal literacy (the ability to understand, interpret and use the law in everyday life) and the transfer of legal norms between legal systems. Korpiola has repeatedly addressed the role of women in history, for example by highlighting new perspectives on medieval marriage law, women’s use of legal strategies in inheritance law contexts during the Middle Ages and early modern times, and how men and women in the Middle Ages were sentenced to different punishments depending on their gender. Korpiola has collaborated with legal historians in Lund on several research projects over the past 25 years. She was the project leader when legal historians from Lund and Helsinki commemorated the 400 years anniversary of the Svea Court of Appeal in 2014. Together with Elsa Trolle Önnerfors, Korpiola has carried out pioneering work on female lawyers in history and their path to work in the late 19th and early 20th centuries. Korpiola participates in both Nordic and wider international networks in legal history. She has held important positions within the European Society for Comparative Legal History.

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