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23 January 2026

BOOK: Dirk ERDELKAMP, Nemo pro parte testatus pro parte intestatus decedere potest [Schriten zur Europäischen Rechts- und Verfassungsgeschichte; 64] (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 321 p., ISBN 978-3-428-19350-9

 Cover: Nemo pro parte testatus pro parte intestatus decedere potest

ABOUT THE BOOK:

Die Arbeit setzt sich als erste deutschsprachige Monographie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts mit dem »[großen] Rätsel des römischen Erbrechts« (Lenel), dem sog. Nemo-pro-parte-Prinzip, auseinander, das eine Kombination von testamentarischer und Intestaterbfolge verbot. Geltungsanspruch und Anwendung des Prinzips werden von dessen römisch-rechtlichen Anfängen über seine gemeinrechtliche Rezeption bis in die Neuzeit hinein verfolgt. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei zum einen auf der Rezeptionsgeschichte des Prinzips in den verschiedenen Entwicklungsstufen des gemeinen Rechts sowie auf der bislang umfangreichsten Sammlung von Theorien, die im Laufe der Zeit zu seiner Erklärung entwickelt worden sind. Die Arbeit schließt mit dem Vergleich zwischen einer Anwendung des Nemo-pro-parte-Prinzips und der Regeln des heutigen deutschen Erbrechts. Hierbei erweist es sich, dass der Vorwurf der Interessenwidrigkeit, der häufig gegen das Prinzip erhoben wird, nicht ohne weiteres haltbar ist.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
1. Grundzüge des römischen Erbrechts
Die römische familia – Stellung des Erben und Intestaterbfolge – Testamentarische Erbfolge – Das Anwachsungsprinzip – Das ius praetorium – Nachklassische Entwicklungen

2. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im römischen Recht
Ursprünge des Prinzips – Quellen – Anwendungsbereich

3. Die Rezeption des Nemo-pro-parte-Prinzips
Ius commune – Jüngere Kodifikationen

4. Begründungsansätze für das Nemo-pro-parte-Prinzip
Einleitende Bemerkungen – Die Begründungsansätze im Überblick

5. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im Lichte des BGB
Die Systematik der §§ 2088, 2089, 2094 BGB – Grundlagen der Testamentsauslegung – Fallgruppen im Vergleich
 
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02 June 2025

BOOK: Luca von BOGDANDY, Christoph RESCH, Julius SCHUMANN (eds.), Konflikte um Wahrheit. 1. Tagung des Jungen Netzwerks Rechtsgeschichte [Junges Netzwerk Rechtsgeschichte; 1] (Baden-Baden: Nomos, 2024), 348 p. ISBN 978-3-7560-1361-6

 Konflikte um Wahrheit
 
Abstract:
Der Tagungsband „Konflikte um Wahrheit“ vereint Beiträge der ersten Tagung des jungen Netzwerks Rechtsgeschichte, die im Juni 2023 in Frankfurt stattfand. Mit Bezug auf das interdisziplinär angelegte Generalthema diskutierten Nachwuchswissenschaftler:innen ihre Forschung zur rechtshistorischen Methodik, Prozessrechtsgeschichte, Wissenschaftsgeschichte und antiken Rechtsgeschichte.
Die Beiträge nähern sich dem in verschiedenen Kontexten erhobenen „Wahrheitsanspruch“ und erörtern dabei Fragen der Gerichtspraxis, des „Wahrheitsgehalts“ rechtshistorischen Quellen und auch Probleme „alternativer Fakten“ in der Antike. Der Band gibt dadurch Einblicke in aktuelle Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftler:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Table of contents:
 
Hubert Rottleuthner - Wahrheit – Perspektiven aus Rechtsgeschichte und Rechtssoziologie 
 
Renato Sedano Onofri - Methode und Wahrheit: Gedanken zum Anspruch auf rechtswissenschaftliche Wahrheit im 19. Jahrhundert am Beispiel der Werke Julius Hermann von Kirchmanns (1802–1884) und Augusto Teixeira de Freitas’ (1816–1883)
 
Sascha Ohlenforst - Expertise als Machtressource. Die Epistemisierung von Rechtskonflikten zwischen Kalibergbau und Gewässerschutz 
 
Raphael Dummermuth - Alternative Fakten in der Spätantike
 
Caterina M. Mitwalsky - Unsittlich gekleidete Römerinnen und andere historische „Wahrheiten“ – ein kritischer Blick auf Interpretationsansätze zum Ehrenschutz der Frau im römischen Recht 
 
Rhonda-Marie Lechner - „Ob diese oder jene umbstände waar sind, kommen auf deß ordentl[ichen] richters untersuchung an“ – Mögliche Erkenntnisse über Wahrheit in den handelsrechtlichen Streitigkeiten der Nürnberger Pareres
 
Nora Bertram - Open Science – Inhaltliche Aspekte und Chancen für die Rechtsgeschichte
 
Tania Ixchel Atilano - The search for truth in the trial against Maximilian of Habsburg (1867)
 
Merle Iffert - Historische Wahrheit und koloniales Wissen zum „Eingeborenenstrafrecht“: Ansätze zum Umgang mit einer asymmetrischen Quellenlage 
 
Magdalena Gebhart - Zwischen Wahrheit und Erinnerung. Die Anwendung des Bundesentschädigungsgesetzes (BEG) auf die Verfolgung der Astrologen
 
Malte Dücker - Glaube, Normen, Tatsachen? Historische Wahrheitsfragen zwischen Theologie, Geschichte und Rechtswissenschaft 
 
Miriam Gassner - „The Oath“. Der Eid als Gegenstand eines Transfers „österreichischen“ Rechtsdenkens?
 
Franziska Niedrist - „Das Eingeständniß ist in SüdTyrol eine Rarität.“ Richterliche Beurteilung und strafrechtliche Praxis im vormärzlichen Österreich 
 
Anne Bittner - Haushaltspflichten und Arbeitsfreude. Die Scheidungspraxis in der SBZ/frühen DDR

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28 May 2025

BOOK: Wojciech DAJCZAK, Martin AVENARIUS, Christian BALDUS (eds.), Mitteleuropa und das römische Recht. Methodische Herausforderungen an die Romanistik im Kontext der neuen politischen Ordnung nach dem Ersten Weltkrieg [Ius Romanum; 11] (Tübingen: Mohr Siebeck, 2025), 319 p., ISBN 978-3-16-163956-2

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ABOUT THE BOOK:
 
Paul Koschakers 1947 publiziertes Buch Europa und das römische Recht löste Diskussionen und Kontroversen über die kulturelle Bedeutung des römischen Rechts für die europäische Rechtsidentität und den Verlauf der Ostgrenze Europas aus. Der vorliegende Band nimmt Bezug auf Koschakers Werk. Die Bedeutung des römischen Rechts für die Rechtsidentität Mitteleuropas nach dem Ersten Weltkrieg stellt sich hier und heute völlig anders dar als bei Koschaker und in der von ihm inspirierten Diskussion. Das Leitmotiv besteht in der Frage, ob und wie methodische Innovationen und Probleme der römisch-rechtlichen Forschung, die vor allem aus Italien und Deutschland bekannt sind, das Studium des römischen Rechts in den Ländern beeinflussten, die nach dem Ersten Weltkrieg in Mitteleuropa wiedergeboren oder gegründet wurden. Grundlage hierfür sind Rekonstruktionen methodischer Profile ausgewählter Romanisten aus der Region.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
Joanna Kruszyńska-Kola: Römisches Recht an den mittelosteuropäischen Universitäten in der Zwischenkriegsperiode (1918-1939) - Bulgarien / Konstantin Tanev: The Beginning of History of Law And Roman Law Studies and the Changes of Scientific Method during the Interwar Period in Bulgaria - Estland / Hesi Siimets-Gross/Marju Luts-Sootak: Methodenwechsel durch Generationenwechsel - Romanistik an der estnischen Universität zu Tartu - Lettland / Janis Lazdins/Sanita Osipova: Das Studium des römischen Rechts in der Lettischen Republik in der Zwischenkriegsperiode (1919-1940): Professor Benedikt Cornelius Georg Frese, Professor Vassily Sinaisky und sein Schüler Voldemars Kalninsch - Polen / Wojciech Dajczak: Franciszek Bossowski - ein Privatrechtler, der sich im wiedergeborenen Polen dem römischen Recht widmete - Franciszek Longchamps de Bérier: Borys Łapicki: Marxism as a Remedy for the Crisis in Roman Law - Rumänien / Mihnea-Dan Radu Ștefan Longinescu and Constantin Stoicescu - Important Romanists of the Interwar Period - Sowjetrussland / Martin Avenarius: Bürgerliches Recht im revolutionären Russland. Verteidigung und Fortentwicklung des bedrohten Privatrechtsdenkens bei Pokrovskij und Kantorovič - Tschechoslowakei / Jakub Razim: Miroslav Boháček: Ein tschechoslowakischer Wissenschaftler von europäischem Rang - Pavel Salák jr.: Heyrovský und Sommer - Gründer und Nachfolger - Ungarn / Gergely Deli: Der Grosschmid-Effekt - oder ein Paradigmenwechsel in der ungarischen Romanistik - Emese Újvári: Methodenkonformität der ungarischen Romanistik? Anhaltspunkte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Werk von Géza Kiss und Kálmán Személyi 
 
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06 November 2024

BOOK: Andreas HERRMANN, Bereicherungsverbot und Gewalthaberhaftung [Forschungen zum Römischen Recht; 65] (Köln: Böhlau, 2024), 375 p., ISBN 978-3-412-53046-4


 

ABOUT THE BOOK:

Das römische Recht kennt Ersatzklagen eines Geschädigten nicht allein gegen dessen Schädiger, sondern in zahlreichen Fällen auch gegen Dritte, an die infolge der Schädigung ein Vorteil gelangt ist. Insbesondere wenn sich der Schädiger nicht mit Erfolg belangen lässt, richten die römischen Juristen die im Verhältnis zwischen dem Geschädigten und seinem Schädiger bestehende Klage gegen den Dritterwerber, soweit dieser etwas erlangt hat. Die dafür gängige Bezeichnung als „prätorische Bereicherungsklagen“ ist indes irreführend: Die Konstruktion, mit der sich eine Klage in den Grenzen des Erlangten auf den Dritterwerber erstrecken ließ, geht nicht auf den Prätor, sondern bereits das republikanische Repetundenrecht zurück. Die Bezeichnung als Bereicherungsklagen geht fehl, weil vorrangig Schadensersatz bezweckt ist.

ABOUT THE AUTHOR:

Andreas Herrmann ist Lehrbeauftragter der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen und Rechtsreferendar am Landgericht Tübingen. 
 
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31 May 2024

BOOK: Martin AVENARIUS, Ordo testamenti - Pflichtendenken, Familienverfassung und Gemeinschaftsbezug im römischen Testamentsrecht (Tübingen: Mohr Siebeck, 2024), 619 p., ISBN 978-3-16-163241-9

Ordo testamenti

About the book:

Das vorklassische römische Testament diente überindividuellen Zwecken. Es sollte die Überleitung des Verantwortungsbereichs eines pater familias auf einen Nachfolger bewirken. Die Testierpraxis und ihre rechtliche Bewertung waren durch ausgeprägtes Pflichtendenken gekennzeichnet. Martin Avenarius behandelt die Ordnungsvorgaben, die den Testator im vorklassischen Denken leiteteten, sowie diejenigen Instrumente des Rechts, die ihrer Anwendung auf die jeweilige Gesamtheit von gewaltunterworfenen Menschen, Vermögen und Kultverpflichtungen dienten. Sie musste in ihrer Ordnung und Eigenart möglichst erhalten bleiben, wenn auch unter neuer Verantwortung. Im cavere des Testators kam die sorgfältige Orientierung an den Vorgaben zum Ausdruck. So diente das Testament dem Erblasser dazu, die Familienordnung auf eine neue Generation zu übertragen und die Stellung der Familie in der Gemeinschaft zu bewahren.

Table of contents:

Einleitung
I. Einführung in das Konzept der Darstellung
II. Das wissenschaftliche Programm

1. Teil: Jüngeres republikanisches Recht: Ordnung und gesellschaftliche Einbindung der Familie unter dem Einfluss überindividueller Richtigkeitsvorstellungen
I. Die Zwölf Tafeln und ihre Interpretation als Grundlage des spätrepublikanischen Testamentsrechts
II. Rechtliche und gesellschaftliche Grundlagen des Testaments in der Wahrnehmung der späten Republik
III. Das vorklassische Testament und seine rechtliche Regelung

2. Teil: Die Entwicklung in der klassischen Zeit: Das individualistische Testament, seine Einvernahme durch positives Recht und seine Herausbildung als Instrument zur Durchsetzung des Erblasserwillens
I. Das Vordringen des Individualismus im Recht der frühen klassischen Zeit
II. Die Einvernahme des Testamentsrechts für Staatsinteressen im augusteischen Prinzipat
III. Rechtsschulen und Testamentspraxis im Prinzipat des 1. Jahrhunderts
IV. Die Willenstheorie und die Folgen der Schulenkonvergenz für den Testamentsbegriff

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03 October 2023

WEBINAR: 'La regolamentazione agraria nella documentazione epigrafica dell’Africa romana. Sintesi e novità' con ospite Hernán González Bordas - 7 novembre 2023, ore 15:00

 

(Source: Unitn)

Relatore: Hernán González Bordas, CNRS – Institut Ausonius

Introduce e discute: Filippo Incontro, Università di Trento

Per ricevere le credenziali Zoom per assistere al seminario si prega di scrivere via e-mail a dottorato.sgce@unitn.it, specificando nell'oggetto il titolo del seminario.

14 July 2023

COURSE: XVI Collegio di Diritto Romano / Collegium of Roman Law - CEDANT 2024: 'Taxation in Rome, from City to Empire: History, Economy and Law' [DEADLINE 16 October 2023]


CEDANT - Center for Studies and Research of Ancient Law, University of Pavia, organizes the XVI Collegium of Roman Law on: Taxation in Rome, from City to Empire: History, Economy and Law (III sec. BCE - III sec. CE). The activities will be held in person at Collegio Ghislieri, partner of the Center, under the direction of Jerôme France and Alberto Dalla Rosa (University of Bordeaux Montaigne) from January 8th to 26th, 2024.


Further information will soon be available at 
https://www.ghislieri.it/en/foundation-ghislieri/cedant/

To access the application form, please use the following link: https://forms.gle/w9XrvP5Ebc5jiEpr9

The DEADLINE for application is Monday, October 16th, 2023.

17 October 2022

CALL FOR PAPERS: The concept of Hazard, Legal historians PhD workshop - University of Lille [Deadline 15 DEC 2022]

 Call for Papers

The Hazard

 

The concept of hazard having the aim of protecting against the unforeseen, it is very logically in terms of insurance that we first see it emerge in the legal field. Thus, the first attempt to limit the risk appears in French law with the bottomry in the Middle Ages. Likewise, Common Law, with the case law Carter v. Boehm of 1766 focusing on the notion of good faith in terms of contracts, links the hazard with the insurance contract. 

Nevertheless, the definition of hazard is not limited to business law. The French jurist  G. Cornu states that « element of chance, of uncertainty which introduces, into the economy of an operation, a chance of gain or loss for those concerned  {...} is of the essence of certain contracts ». Thus encompassing both the random contract defined by article 1108 of the civil code «when the parties agree to make the effects of the contract, as regards the advantages and losses which will result from it, depend on an uncertain event» that the commutative contract, though supposed to be little subject to hazards. An accidental element can occur in this type of contract without systematically calling into question the commutative nature of the contract. Caton, taken over by Pompon ùius (D., XVIII,I, 8) didn't he consider that the sale of an object was nothing other than a « buying of the hazard » ?

However, limiting the hazard to a purely contractual vision would lead to the exclusion of many legal fields which are nevertheless concerned. Thus, institutional law, unless considering J.-J. Rousseau's social contract, as a real contract, would be excluded from it even though it is directly concerned by the desire to guard against the hazard. The example of the Roman Republic perfectly illustrates this link by its state of emergency system which allows the appointment of a dictator to handle a crisis, a hazard threatening the institutions of the Republic.The principle of choosing a man to deal with the risks and restore the institutional order will cross the ages. Thus, the Constitution of the Fifth French Republic can grant by its article 16, full powers to the head of the executive in order to manage a crisis that could threaten the institutions of the Republic. This constancy of the hazard through the ages is also found in other less visible laws, such as medical law, which is linked to this notion by the therapeutic hazard. The problem is already present under the Old Regime and multiplies with the medical experiments that take place from the 18th century. 

A contrario, some legal fields reject any reference to hazard, such as the law of war. Thus, the modern authors of jus gentium abandon the idea of subjecting war to chance (namely the drawing of lots) that Grotius had admitted in a few cases ('sortis aleae subiici belli exitus licite non semper potest', De iure belli ac pacis, III.20.42). Other fields which traditionally refuse the hazard, such as the climatic and environmental fields are beginning to accept this notion. None of the rules laid down to try to circumscribe the hazard is enough to prove that Mallarmé was wrong. Him who wrote that a throw of the dice had never abolish chance. This is undoubtedly the reason why the concept is the subject of new legal work permanently in positive law. One of the common points of these works is to make the management of the hazard depend on its form. : is it mere chance or risk, is risk a negative or a positive thing ?


A study day of PhD students at the Center d'Histoire Judiciaire de Lille, will be held on March 24, 2023, aims to conduct a legal and historical reflection on the contours of the notion of hazard, around oral presentation of a duration of 15 min in French or in English. Paper proposals, which are mainly aimed at doctoral students and young researchers, will be sent before Thursday, December 15, 2022 midnight to the following email address: doctorantchj@gmail.com. The text will be written in Times New Roman font of size 12 with a line spacing of 1.5 and must not exceed 4,000 characters (including spaces). PDF format is preferred. Communications must be in French or English.


BIBLIOGRAPHY 

I. Monographies  

- BAILLOT ( Philippe ), L’aléa, Paris, Dalloz, 2011  

- BÉNABENT ( Alain ), La chance et le droit, Paris, Libraire générale de droit et de jurisprudence, 1973  - BENSA ( M.E. ), Histoire du Contrat d’Assurance au Moyen-Âge, Paris, Albert Fontemoing, 1897  

- BESSIN ( Marc ) et al., Bifurcations : les sciences sociales face aux ruptures et à l’évènement, Paris, La  Découverte, 2016  

- CARBONNIER ( Jean ), Flexible droit, Paris, Librairie générale de droit et de jurisprudence, 1991  

- CORNU ( Gérard ), Vocabulaire juridique, Association Henri Capitant, Paris, Presses Universitaires de  France, 7e édition, 2005 

- DEMONT ( Bruno ), LEVENEUR ( Laurent ), L’aléa dans le contrat d’assurance, Paris, LGDJ-Lextenso  éditions, 2013  

- DOBRY ( Michel ), Sociologie des crises politiques : la dynamique des mobilisations multisectorielles,  Paris, Presses de la fondation nationale des sciences politiques, 2009 

- DOWNE ( Alexis ), La gestion des risques contractuels par le contrat : étude du droit français à la  lumière du droit anglais, Toulouse, Presses de l’Université de Toulouse, 2018  

- ETIER ( Guillaume ), Du risque à la faute : évolution de la responsabilité civile pour le risque du droit  romain au droit commun, Bruxelles, Bruylant Genève, 2006 

- FRYDMAN ( René ), FLIS-TRÈVES ( Muriel ), L’imprévu : Infortune ou opportunité ?, Paris, PUF, 2016  

- GABAYET ( Nicolas ), L’aléa dans les contrats publics en droit anglais et droit français, Issy-les Moulineaux, LGDJ, 2015  

- GAEL-RAGOT ( Génica ), Le risque de faillite : surveillance et gestion, Paris, Ed. comptable  Malesherbes, 1995  

- HEWARD (Edmund), Lord Mansfield : A Biography of William Murray 1st Earl of Mansfield 1705–1793 Lord Chief Justice for 32 years, London, Barry Rose, 1979 

- HONORAT ( Jean ), L’idée d’acceptation des risques dans la responsabilité civile, Paris, Librairie  générale de droit et de jurisprudence, 1969  

- KAHN ( Raymond ), La notion de l’aléa dans les contrats, Paris, Jouve, 1924  

- LACASSE ( Nicole ), La gestion des risques dans les contrats internationaux, Montréal, Wilson &  Lafleur, 1991  

- MACKAAY ( Ejan ), Les incertitudes du droit :, Uncertainty and the law, Montréal, Thémis, 1999 

- MATHIEU ( Anne-Laure ), Logique et raisonnement juridique, Paris, Presses universitaires de France,  2001  

- MATTÉI ( Jean-Mathieu ), Histoire du droit de la guerre ( 1700-1819 ). Introduction à l’histoire du droit  international, Marseille, Presses universitaires d’Aix-Marseille, 2015  

- MITCHELL (Charles), MITCHELL (Paul), Landmark Cases in the Law of Contract, Oxford, Hart publishing, 2008

- POTHIER ( Robert Joseph ), Traités des contrats aléatoires : selon les règles, tant du for de la  conscience, que du for extérieur, Paris, Debure père, Imp. du Roi, de l'Evêché, & de l'Université, 1770.

- ROSSI (Guido), Insurance in Elizabethan England: The London Code, Cambridge, Cambridge university press, 2016.

WILSON (Mark), Dictator: the evolution of the Roman dictatorship, Ann Arbor, University of Michigan Press, 2021.


Call for Papers

- ROUX ( Jean-André ), La défense contre le crime : répression et prévention, Paris, Félix Alcan, 1922  

- SAISON ( JOHANNE ), Le risque médical : évolution de la responsabilité sans faute du service public  hospitalier, Paris, Éditions L’Harmattan, 1999  

- SANSÉVÉRINO-GODFRIN ( Valérie ), Le cadre juridique de la gestion des risques naturels, Paris, Ed  Tec& doc-Lavoisier, 2008 

- SIMON ( Anne ), L’imprévu et le droit, Paris, Mare & Martin, 2017  

- VERDUN ( Franck ), La gestion des risques juridiques, Paris, Ed. d’Organisation, 2006  

II. Articles  

- BABIN ( Audrey ) et al., « Le droit bousculé par l'imprévu. Actes du Séminaire de l'École doctorale du 15  juin 2012. Contribution du Master 2 Histoire du Droit », Revue juridique de l'Ouest, 2012-4, pp. 457-474 

- BONAH ( Christian ), GAUDILLIÈRE ( Jean-Paul ), « Faute, accident ou risque iatrogène ? La régulation  des événements indésirables du médicament à l’aune des affaires Stalinon et Distilbène », Revue française  des affaires sociales, no3-4, 2007, pp. 123-151 

- BRUNORI ( Luisa ), « Limitation de l’imprévu et protection contre l’imprévisible dans un contrat inédit  du Siglo de Oro espagnol », Rerum novarum ac veterum scientia. Mélanges en l’honneur de Brigitte  Basdevant-Gaudemet, M. Bégou-Davia, F. Demoulin-Auzary, F. Jankowiak (dir.), Mare & Martin, 2020,  pp. 185-198  

- GUYARD ( Nicolas ), « « Calamnitez extremes » et culte des reliques. Les catholiques face aux aléas  climatiques en France au XVIIe siècle », Histoire, monde et cultures religieuses, no40, 2016, pp. 13-25 

- HERVIEU ( Merryl ), « Pas d’aléa, pas d’assurance », Dalloz Actu Étudiant, 2021 

- MARTIN ( Dominique ), « L’indemnisation des victimes d’accidents médicaux et ses mécanismes de  financement », Les tribunes de la santé, no24, 2009, pp.29-40  

- TANGUY ( Jean-François ), « Les magistrats français et les aléas du XIXe siècle : trois générations, une  idée », Les praticiens du droit du Moyen-Âge à l’époque contemporaine, Rennes, Presses universitaires de  Rennes, 2008, pp. 239-254 

- THIVENAUD ( Jean-Marie ), « Le risque et son prix : Genèse d’un concept et de son évaluation juridico financière (XIVe-XVIIe siècles) », Revue d’économie financière, no37, 1996, pp.253-274 

- Y.D ( sic ), « L’aléa contractuel n’empêche pas la réduction judiciaire de la rémunération convenue entre  les parties », Dalloz Actu Étudiant, 2011  

III. Thesis  

- BROUSSY ( Charlotte ), Histoire du contrat d’assurance ( XVI-XXe siècles ), thèse dactyl., Université de  Montpellier, 2016  

- LIVET ( Benoît ), Aléas climatiques, catastrophes naturelles et sociétés dans le Puy-de-Dôme (1783 -  1876), mémoire dactyl., UFR Lettres, Culture et Sciences Humaines Clermont- Auvergne, 2021 

- MENAKANIST ( Twekiat ), Le hasard et l’incrimination, thèse dactyl., Université de Nancy 2, 1992 

- MINET ( Alice ), SEILLER ( Bertrand ), ALBERT ( Nathalie ), DELAUNAY ( Benoit ), PLESSIX  ( Benoit ), La perte de chance en droit administratif, thèse dactyl., 2013  


Call for papers 


- RODET-PROFIT ( Alix ), Le contrat d’assurance maritime à Rouen dans l’Ancien droit, thèse dactyl.,  Paris 2, 2015 

- SABLIER (B.), Les imprévus et les pouvoirs nouveaux de l’administration dans les marchés publics de  travaux, thèse dactyl. Nice, 1979 

- WILLIATTE-PELLITTERI ( Line ), Contribution à l’élaboration d’un droit civil de l’aléa, Lille, thèse  dactyl., 2003  

- ZOUHAL ( ADRA ), Le risque en droit pénal, thèse dactyl., Rennes 1, 2017