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04 November 2024

BOOK: Julian SCHWARZE, Westeigentum in der DDR [Jenaer Schriften zum DDR Recht; 2] (Köln: Böhlau, 2024), 388 p., ISBN 978-3-412-52990-1

 


ABOUT THE BOOK:

Die Gründung der DDR zerriss nicht nur zahllose Familien, in hunderttausenden Fällen trennte sie auch Grundstücke auf unabsehbare Zeit von ihren Eigentümern. Insbesondere das Vermögen von Republikflüchtlingen, Ausreisenden, BRD-Bürgern und Ausländern befand sich für die Eigentümer durch die deutsche Teilung unerreichbar jenseits des „Eisernen Vorhangs“. In der DDR wurde dieses Westeigentum Gegenstand einer streng geheimen staatlichen Enteignungsmaschinerie. Unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden unzählige Vermögenswerte westlicher Eigentümer systematisch erfasst, überschuldet und anschließend in Volkseigentum überführt. Auf der Grundlage umfangreicher Archivbestände schildert Julian Schwarze den Umgang mit dem Westvermögen in der DDR von 1949 bis 1990. Die Darstellung verortet das Westvermögen in einem Spannungsfeld zwischen Ideologie, Politik und Recht. Hierdurch wird deutlich, dass das Westvermögen schon in der DDR längst nicht nur ein juristisches Problem war. Erstmalig liegt damit eine umfassende Untersuchung jener Vermögensschädigungen vor, deren Rückabwicklung unter dem Schlagwort der offenen Vermögensfragen zu den umstrittensten Fragen der Wiedervereinigung zählte.  

ABOUT THE AUTHOR:

Julian Schwarze ist derzeit Rechtsreferendar am Landgericht Heidelberg. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg, Lille (Frankreich) und Leipzig promovierte er an der Universität Jena im Bereich der DDR-Rechtsgeschichte. 
 
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23 July 2016

BOOK: "The 1989 Revolution in East Germany and its impact on United Germany’s Constitutional Law" by Stephan Jaggi (June 2016)


The 1989 Revolution in East Germany and its impact on United Germany’s Constitutional Law. The Forgotten Revolution?, by Stephan Jaggi

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The book promotes a completely new understanding of constitutional lawmaking in Germany. A thorough analysis of the 1989 Revolution in the GDR demonstrates that it is wrong to reduce the Revolution’s meaning to bringing about German unification and an unconditional adoption of West German constitutional law by the new states. Instead, the author shows that the Revolution had its own constitutional agenda, at least parts of which were transferred to unified Germany, where mostly the Federal Constitutional Court integrated them into the West German constitutional order. Case analyses reveal that unified Germany’s constitutional law is a co-production between East German revolutionaries and the old Federal Republic.

About the Author

Stephan Jaggi is Associate Professor of US, German, and Comparative Constitutional Law at Peking University School of Transnational Law.

June 2016     9781509908011     256 pp.