
ABOUT THE BOOK:
Die Arbeit setzt sich als erste deutschsprachige Monographie seit dem
Ende des 19. Jahrhunderts mit dem »[großen] Rätsel des römischen
Erbrechts« (Lenel), dem sog. Nemo-pro-parte-Prinzip, auseinander, das
eine Kombination von testamentarischer und Intestaterbfolge verbot.
Geltungsanspruch und Anwendung des Prinzips werden von dessen
römisch-rechtlichen Anfängen über seine gemeinrechtliche Rezeption bis
in die Neuzeit hinein verfolgt. Inhaltliche Schwerpunkte liegen dabei
zum einen auf der Rezeptionsgeschichte des Prinzips in den verschiedenen
Entwicklungsstufen des gemeinen Rechts sowie auf der bislang
umfangreichsten Sammlung von Theorien, die im Laufe der Zeit zu seiner
Erklärung entwickelt worden sind. Die Arbeit schließt mit dem Vergleich
zwischen einer Anwendung des Nemo-pro-parte-Prinzips und der Regeln des
heutigen deutschen Erbrechts. Hierbei erweist es sich, dass der Vorwurf
der Interessenwidrigkeit, der häufig gegen das Prinzip erhoben wird,
nicht ohne weiteres haltbar ist.
TABLE OF CONTENTS:
1. Grundzüge des römischen Erbrechts
Die römische familia – Stellung des Erben und Intestaterbfolge – Testamentarische Erbfolge – Das Anwachsungsprinzip – Das ius praetorium – Nachklassische Entwicklungen
2. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im römischen Recht
Ursprünge des Prinzips – Quellen – Anwendungsbereich
3. Die Rezeption des Nemo-pro-parte-Prinzips
Ius commune – Jüngere Kodifikationen
4. Begründungsansätze für das Nemo-pro-parte-Prinzip
Einleitende Bemerkungen – Die Begründungsansätze im Überblick
5. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im Lichte des BGB
Die Systematik der §§ 2088, 2089, 2094 BGB – Grundlagen der Testamentsauslegung – Fallgruppen im Vergleich
Die römische familia – Stellung des Erben und Intestaterbfolge – Testamentarische Erbfolge – Das Anwachsungsprinzip – Das ius praetorium – Nachklassische Entwicklungen
2. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im römischen Recht
Ursprünge des Prinzips – Quellen – Anwendungsbereich
3. Die Rezeption des Nemo-pro-parte-Prinzips
Ius commune – Jüngere Kodifikationen
4. Begründungsansätze für das Nemo-pro-parte-Prinzip
Einleitende Bemerkungen – Die Begründungsansätze im Überblick
5. Das Nemo-pro-parte-Prinzip im Lichte des BGB
Die Systematik der §§ 2088, 2089, 2094 BGB – Grundlagen der Testamentsauslegung – Fallgruppen im Vergleich
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