
ABOUT THE BOOK:
Geld gilt gemeinhin als marktwirtschaftliche Institution, entstanden
in einer Zeit der Tauschwirtschaft, als sich Händler zur Ablösung des
bilateralen Gütertauschs auf ein universelles Tauschmittel einigten.
Staat und Recht spielen hingegen in der Geschichte erst eine Rolle, als
der Staat das Geldwesen zu fiskalischen Zwecken an sich riss. Doch
entspricht dieses Narrativ wirklich den historischen Tatsachen?
Fabian
Heide analysiert die historisch-rechtsinstitutionellen Entstehungs- und
Wirkzusammenhänge des Geldes und skizziert in einer multidisziplinären
Tour d’Horizon die Entwicklungspfade vom Frühmittelalter bis in die
deutsche Gegenwart. Geld erweist sich als ein primär fiskalisches
Instrument politischer Autoritäten, ehe es erst im weiteren Verlauf
institutionell und ideengeschichtlich »vermarktlicht« wurde. Dem Recht
kommt dabei die zentrale Rolle als Steuerungs- und
Institutionalisierungsmodus zu. Geld ist, so die Kernthese, rechtlich
konstruiert.
TABLE OF CONTENTS:
Einleitung
Geld in der deutschen Rechtswissenschaft – Theoretisch-konzeptioneller Analyserahmen – Aufbau und Limitationen der Arbeit
A. Die rechtliche Konstituierung von Geld und Markt
Münzgeld als Fiskalprojekt – Die rechtliche Privilegierung von Münzen »aus reinem Silber und vollen Gewichts« – Geld, Markt und königliche Verleihungen
B. Geld, Schuld und die Verrechtlichung politischer Herrschaft
Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 1 – Geld wird zu Silber – Die Kommodifizierung des Geldes in der mittelalterlichen Rechtslehre – Geld, Kredit und die Macht des Rechts
C. Die Neuerfindung des Geldes: Notenbank, Banknoten und die Verhinderung des Parlamentarismus
Alles beim Alten – Notenbank als Fiskalprojekt – Ein neues Geld für Staatsschulden – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 2 – Die institutionelle Entkoppelung von Geldschöpfung und Fiskus – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 3 – Die Ära des modernen Geldsystems bricht an – Die Vermarktlichung des modernen Geldes in der Rechtswissenschaft
D. Epilog: Private Geldschöpfung, Demokratieprinzip und der Euro
Notenbank, Kapitalismus und das Gemeinwohl – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit –-Teil 4 –Geldwertstabilität, Demokratie und juridische Pfadabhängigkeiten – Geld und Notenbank – ohne Fiskus
Geld in der deutschen Rechtswissenschaft – Theoretisch-konzeptioneller Analyserahmen – Aufbau und Limitationen der Arbeit
A. Die rechtliche Konstituierung von Geld und Markt
Münzgeld als Fiskalprojekt – Die rechtliche Privilegierung von Münzen »aus reinem Silber und vollen Gewichts« – Geld, Markt und königliche Verleihungen
B. Geld, Schuld und die Verrechtlichung politischer Herrschaft
Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 1 – Geld wird zu Silber – Die Kommodifizierung des Geldes in der mittelalterlichen Rechtslehre – Geld, Kredit und die Macht des Rechts
C. Die Neuerfindung des Geldes: Notenbank, Banknoten und die Verhinderung des Parlamentarismus
Alles beim Alten – Notenbank als Fiskalprojekt – Ein neues Geld für Staatsschulden – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 2 – Die institutionelle Entkoppelung von Geldschöpfung und Fiskus – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit - Teil 3 – Die Ära des modernen Geldsystems bricht an – Die Vermarktlichung des modernen Geldes in der Rechtswissenschaft
D. Epilog: Private Geldschöpfung, Demokratieprinzip und der Euro
Notenbank, Kapitalismus und das Gemeinwohl – Der Kampf um die Geldschöpfungshoheit –-Teil 4 –Geldwertstabilität, Demokratie und juridische Pfadabhängigkeiten – Geld und Notenbank – ohne Fiskus
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