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28 January 2026

BOOK: Patrick HILBERT, Wunder im Verwaltungs. Funktionen religiöser Metaphern in der Rechtsdogmatik [Lectiones Inaugurales; 20] (Berlin: Duncker & Humblot, 2025), 59 p., ISBN 978-3-428-19085-0

 Cover: Wunder im Verwaltungsrecht 

ABOUT THE BOOK:
 
Wunder gibt es im Verwaltungsrecht immer wieder. Sie begegnen uns als religiöse Metaphern in dogmatischen Argumentationen. Wenn sich etwa der gebundene Anspruch auf Nutzung einer öffentlichen Einrichtung in einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Auswahlentscheidung wandelt, wird hierfür zwar keine klassische dogmatische Begründung gegeben, mit der Bezeichnung als »Wandlung« aber eine Formulierung gebraucht, die nicht nur entfernt an die Transsubstantiation erinnert.
Anhand von drei Beispielen spürt Patrick Hilbert den religiösen Metaphern im Verwaltungsrecht nach, untersucht, ob ihre Verwendung methodisch zulässig ist und welche Funktionen (religiöse) Metaphern in der juristischen Dogmatik erfüllen können.
 
TABLE OF CONTENTS:
 
I. Wunder als Metapher in der verwaltungsrechtlichen Dogmatik
Die Wandlung – Die Auferstehung – Die Heilung

II. Warum Metaphern?

III. Warum religiöse Metaphern?

IV. Funktionen von (religiösen) Metaphern in der Dogmatik

Methodische Zulässigkeit – Name für ein dogmatisches Argument – Vorstufe zu einem dogmatischen Argument – Stilmittel – Multifunktionalität von Metaphern
 
ABOUT THE AUTHOR:
 
Patrick Hilbert, Studium in Bayreuth, Promotion und Habilitation in Heidelberg. Seit 2022 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht der Universität Münster, Direktor des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht sowie des Zentralinstituts für Raumplanung. Er forscht und lehrt zum deutschen und europäischen Öffentlichen Recht. Seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte liegen im Allgemeinen Verwaltungsrecht, den Strukturfragen des Umweltrechts sowie dem Parlamentsrecht.
 
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