Die Geschichte des Rechts lässt sich auch als eine Geschichte von Ungleichheiten erzählen. Zugang zu und Verteilung von Ressourcen wie Vermögen, Arbeit oder Gesundheit wurden und werden verrechtlicht. Dabei kann Recht an Ideologien wie etwa Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus anknüpfen, die sozialen Ungleichheiten oftmals vorausgehen. So bringt es neue Formen sozialer Differenzierung und Benachteiligung hervor, erhält diese oder verstärkt sie. Gleichzeitig können diese im und mit dem Recht aber auch bekämpft werden. Diesen und vergleichbaren Verschränkungen von Ungleichheiten, Recht und Temporalität widmet sich die IV. Tagung des Jungen Netzwerks Rechtsgeschichte, die vom 18. bis 20. Juni 2026 an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfindet.
Anmeldungen zur Tagung sind per Mail unter Beifügung des ausgefüllten Anmeldungsbogens bis spätestens 30. April 2026 an ungleichzeiten.rewi@hu-berlin.de zu richten. Die Teilnahmekapazitäten sind begrenzt. Die Anmeldebestätigungen werden Anfang Mai versandt.
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