
ABOUT THE BOOK:
Mit der Eingliederung Deutsch-Westungarns als Burgenland in die Republik
Österreich im Jahr 1921 entstand ein einzigartiger rechtlicher
Übergangsraum. Über Jahre hinweg galt in der neuen österreichischen
Region weiterhin ungarisches Recht, während zugleich eine schrittweise
Angleichung an die österreichische Rechtsordnung erfolgte. Der Band
beleuchtet diese außergewöhnliche Konstellation aus unterschiedlichen
Perspektiven der Rechts- und Zeitgeschichte. Die Beiträge untersuchen
unter anderem die internationalen Friedensverträge nach dem Ersten
Weltkrieg, die politischen und rechtlichen Auseinandersetzungen um die
Zugehörigkeit Westungarns sowie die praktischen Herausforderungen der
Rechtsübernahme und der erstrebten Rechtsangleichung. Auf der Grundlage
aktueller Forschungsergebnisse und bislang wenig erschlossener Quellen
entsteht ein facettenreiches Bild einer Region zwischen zwei
Rechtsordnungen und politischen Systemen.
TABLE OF CONTENT:
Thomas Olechowski
Das Burgenland, die Pariser Vorortverträge und das Venediger Protokoll
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Ungarisches Recht – Burgenländisches Recht – Österreichisches Recht? Zwischen Rechtspartikularismus und Rechtsübernahme
Kinga Beliznai
»Vielleicht die einzige gute Sache«. Die Fortgeltung des ungarischen Eherechts im Burgenland nach 1921
Christian Neschwara
Ungarisches Eherecht im österreichischen Burgenland
Gerald Kohl und Raphael Kaplan
Probleme des Grundbuchsrechts im Burgenland
Ilse Reiter-Zatloukal
Heimatrecht und Staatsbürgerschaft im Burgenland in der Zeit des Übergangs von Ungarn an Österreich. Rechtsgrundlagen und Rechtspraxis
Christian Neschwara
Ungarisches und österreichisches Notariatsrecht. Die ehemals ungarischen und die ersten österreichischen Notare im Burgenland
Ondřej Horák und Bence Zsolt Kovács
Die Rolle des ungarischen Zivilrechts bei der Rechtsvereinheitlichung in der Tschechoslowakei in den Jahren 1918 – 1948. Unter besonderer Berücksichtigung des Erbrechts
Herbert Küpper
Jenseits des Burgenlands. Rechtliche Zwischenräume und gemischte Rechtsordnungen in weiteren Staaten der Region
Martin Löhnig
Die jüngere Rechtsgeschichte des Burgenlands als Teil einer alternativen europäischen Rechtsgeschichte der Moderne
Gebhard Klötzl
Wiener Bibliographie zum ungarischen Recht 1800 – 1918 (judizielle Fächer)
Das Burgenland, die Pariser Vorortverträge und das Venediger Protokoll
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Ungarisches Recht – Burgenländisches Recht – Österreichisches Recht? Zwischen Rechtspartikularismus und Rechtsübernahme
Kinga Beliznai
»Vielleicht die einzige gute Sache«. Die Fortgeltung des ungarischen Eherechts im Burgenland nach 1921
Christian Neschwara
Ungarisches Eherecht im österreichischen Burgenland
Gerald Kohl und Raphael Kaplan
Probleme des Grundbuchsrechts im Burgenland
Ilse Reiter-Zatloukal
Heimatrecht und Staatsbürgerschaft im Burgenland in der Zeit des Übergangs von Ungarn an Österreich. Rechtsgrundlagen und Rechtspraxis
Christian Neschwara
Ungarisches und österreichisches Notariatsrecht. Die ehemals ungarischen und die ersten österreichischen Notare im Burgenland
Ondřej Horák und Bence Zsolt Kovács
Die Rolle des ungarischen Zivilrechts bei der Rechtsvereinheitlichung in der Tschechoslowakei in den Jahren 1918 – 1948. Unter besonderer Berücksichtigung des Erbrechts
Herbert Küpper
Jenseits des Burgenlands. Rechtliche Zwischenräume und gemischte Rechtsordnungen in weiteren Staaten der Region
Martin Löhnig
Die jüngere Rechtsgeschichte des Burgenlands als Teil einer alternativen europäischen Rechtsgeschichte der Moderne
Gebhard Klötzl
Wiener Bibliographie zum ungarischen Recht 1800 – 1918 (judizielle Fächer)
Find more here.
No comments:
Post a Comment